Mozart Requiem Paul-Gerhardt Kirche Leipzig

Bevor ich gestern im Mozart Requiem in der Paul-Gerhardt Kirche Leipzig gesungen habe, ging ich im Traum mit meinem Opa, der gestorben ist als ich 12 Jahre alt war, durch sein Dorf. Ich war traurig, weil sein Haus abgerissen wurde und er tröstete mich. Als ich aufgewacht bin, las ich als erstes eine SMS meiner Mutter, die schrieb, dass sie gerade in das Dorf meiner Großeltern fährt und einen Kranz auf deren Grab legt. Wie beim letzten Requiem so einen traurig-schöne  Einstimmung auf diese fantastische Musik und den Gebetstext darin. Nicht nur musikalisch sondern auch emotional eine Herausforderung. Und was für ein Freude das mit solch wunderbaren Kollegen musizieren zu dürfen: Lena Traupe, kurzfristig als Tenor eingesprungen Stephan Scherpe, und Manuel Helmeke. Das Orchester war die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie, alles MDR Musiker. Eine besondere Freude dabei mit einem Freund wie Adam Markowski (Violine) zu musizieren. Mit der Kantorin Elisabeth Wolf verbindet mich inzwischen eine jahrelange Freundschaft. Unsrer musikalischen Vorstellungen decken sich, das macht vieles leichter. Und mich begeistert ihr tänzerisches, ästhetisches

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November 20th, 2014

Mozart Requiem Pirna

Mozart Requiem in der Stadkirche (die eher wie ein Dom wirkt) St. Marien in Pirna. Auf dem Weg nach von Leipzig nach Pirna habe ich zwei Mitfahrer mitgenommen. Die eine erzählte, dass sie zu ihrem sterbenden Vater fährt. Was für eine Einstimmung auf das Requiem… Als Kind bin ich von Dresden auf dem Weg in die sächsische Schweiz oft durch Pirna gefahren. So kamen unterwegs vertraute Bilder auf, auch wenn sich viel verändert hat. Beeindruckend, wie die 2002 und 2013 von Hochwasser geplagte Stadt sich erholt hat und in neuem Glanz erstrahlt. Nur die Pegelstände an den Hauswänden erinnern daran. Und vor dem Tom Pauls Theater eine Warteschlange wie in Ostzeiten. Pirna ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Meine Sängerkollegen waren Cornelia Butz, Falk Hoffmann und Christian Grygas Es spielte die Elbland Philharmonie unter Leitung von KMD Thomas Meyer. Zwischen Probe und Konzert waren die Solisten zum Kaffeetrinken eingeladen. Kulinarisch und menschlich eine wunderbare Stärkung vor dem Konzert. Auch wenn ich mich von dem Eierlikörkuchen ein wenig beschwippst gefühlt

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November 20th, 2014
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